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Entourage

Für Investoren

Wie wird ein Life-Sciences-Portfoliounternehmen regulatorisch verkaufsfähig, bevor der Käufer prüft?

Wir bereiten Portfoliounternehmen von Private-Equity-Häusern, Finanzinvestoren, Family Offices und strategischen Käufern auf die Due Diligence der Käuferseite vor: käuferfeste Technische Dokumentation, Mock-Audit vor dem echten Käufer-Audit und belegte Datenintegrität. Der Käufer prüft dabei genau das, was auf der Verkäuferseite über die Halteperiode systematisch unbeobachtet blieb, und jeder Befund, den er zuerst findet, wandert in die Kaufpreisverhandlung statt in eine Reparatur, die vorher möglich gewesen wäre.

Überblick

Der Käufer prüft, was der Verkäufer nie geprüft hat

Zuletzt aktualisiert: 3. August 2026

In der Halteperiode wird ein Portfoliounternehmen an Umsatz, Marge und operativen Kennzahlen gemessen. Die regulatorische Substanz bleibt unbeobachtet, bis ein Kaufinteressent sie zum ersten Mal von außen prüft, und dann zählt nicht der Zustand, sondern die Belegbarkeit des Zustands.

  • Eine gültige Zertifizierung sagt nichts über die Prüffestigkeit der Technischen Dokumentation aus. Der Käufer liest nicht das Zertifikat, sondern die Akte dahinter.
  • Datenintegrität ist der Befund, der sich am schlechtesten kurzfristig heilen lässt: fehlende Audit Trails und nicht validierte Systeme sind rückwirkend nicht zu reparieren.
  • Offene CAPA und Deviation-Trends sind im Datenraum sichtbar, ihre Bewertung aber nicht. Ohne eigene Einordnung übernimmt der Käufer die Deutung, und sie fällt selten günstig aus.
  • Bei mehreren Standorten oder nach früheren Zukäufen ist die Dokumentation meist uneinheitlich gewachsen. Der Käufer sieht die Bruchstellen schneller als das eigene Team.

Passende Projekte

In Mandaten gemessen

Woran Projekte häufig scheitern

  • Die Exit-Vorbereitung startet parallel zum Verkaufsprozess. Wer erst mit dem Teaser beginnt, hat für Dokumentationslücken und Validierungsrückstände keine Zeit mehr; diese Befunde brauchen Monate, nicht Wochen, und genau sie prüft die Käuferseite zuerst.

  • Die Vendor Due Diligence wird als Verkaufsdokument geschrieben statt als Prüfbericht. Ein Bericht ohne Befunde wirkt auf ein erfahrenes Deal-Team unglaubwürdig und entwertet die Punkte, die tatsächlich in Ordnung sind.

  • Datenintegrität wird als IT-Thema behandelt und an die IT delegiert. Annex 11 und 21 CFR Part 11 verlangen Nachweise über Prozesse, Berechtigungen und Audit Trails, die nur gemeinsam mit Qualität und Produktion belegbar sind.

Berücksichtigte Verordnungen & Normen

  • Verordnung (EU) 2017/745 (MDR), Anhang II/III (Technische Dokumentation)
  • Verordnung (EU) 2017/746 (IVDR), Anhang II/III
  • ISO 13485:2016 (QM-System für Medizinprodukte)
  • EU-GMP-Leitfaden Annex 11 (Computergestützte Systeme)
  • 21 CFR Part 11 (Elektronische Aufzeichnungen und Signaturen)
  • ISO 14971 (Risikomanagement für Medizinprodukte)

Häufige Fragen

So früh, dass Befunde noch behoben werden können, statt nur offengelegt zu werden. Dokumentationslücken, Validierungsrückstände und offene CAPA lassen sich nicht kurzfristig heilen, und der Unterschied zwischen einem behobenen und einem offengelegten Befund ist genau der Betrag, um den der Kaufpreis verhandelt wird. Den konkreten Vorlauf stimmen wir am Ausgangszustand ab, nicht an einer Pauschale.

Quellen
  • Verordnung (EU) 2017/745 (MDR): Anhang II und III, Technische Dokumentation
  • Verordnung (EU) 2017/746 (IVDR): Anhang II und III
  • ISO 13485:2016: Qualitätsmanagementsysteme für Medizinprodukte
  • EU-GMP-Leitfaden Annex 11: Computergestützte Systeme
  • 21 CFR Part 11: Electronic Records and Electronic Signatures
  • Eigene Case Study: datenintegritaet-csv-pharma (39 % weniger Datenabweichungen, 30 % mehr Validierungsoutput, FDA-Audit bestanden)
  • docs/PRIVATE-EQUITY-HUB-KONZEPT.md, Abschnitte 4a und 8a (Kennzahlen mit Quelle, Schreibregeln)