Gefährdungs- und Risikoanalyse: Welche Methode welche Frage beantwortet
PHA, FTA, ETA, FMEA, HAZOP und HACCP beantworten jeweils eine andere Frage, und keine von ihnen liefert für sich schon eine fertige Risikoanalyse. Das Whitepaper zeigt, wofür jede Methode taugt, wie man auswählt und was eine belastbare Verknüpfung zur Risikoanalyse nach ISO 14971 leisten muss.
Entourage Redaktion
Whitepaper
Dieser Artikel ist der Einstieg. Das vollständige Whitepaper geht in die Tiefe
Alle Kapitel, Methoden und Quellen ausführlich als PDF zum Nachlesen.
Kurz gefasst
Ein Überblick über die sechs Methoden der Gefährdungs- und Risikoanalyse, die Leitfragen zur Auswahl nach Risikofrage, Produktkomplexität und Reifegrad sowie die fünf Anforderungen an die Verknüpfung des Methodenergebnisses mit der Risikomanagementakte nach ISO 14971.
Sechs Methoden, eine Risikoakte. PHA, FTA, ETA, FMEA, HAZOP und HACCP beantworten jeweils eine andere Frage, und keine von ihnen liefert für sich schon eine fertige Risikoanalyse. Nach ISO 14971 entscheidet nicht die methodische Breite über die Qualität, sondern zweierlei: ob die Methode zur konkreten Frage passt, und ob ihr Ergebnis so an die Risikomanagementakte anschließt, dass es im Audit trägt.
Das vollständige Whitepaper arbeitet die sechs Methoden, die Kriterien für die Auswahl und die fünf Anforderungen an eine belastbare Schnittstelle zur Risikoanalyse durch. Die folgenden Abschnitte geben einen Überblick über die Kernthemen.
Einordnung in den ISO-14971-Rahmen
Wo die Gefährdungsanalyse innerhalb des Risikomanagements steht und wie die unterstützenden Methoden an den finalen Risikobericht anschließen.
Sechs Methoden im Überblick
PHA, FTA, ETA, FMEA, HAZOP und HACCP, jeweils mit Stärken, Schwächen und sinnvollen Einsatzfeldern.
Deep-Dive: Architektur der FMEA
Von der Struktur- und Funktionsanalyse über die gerichtete Kette aus Fehlerart, Ursache und Folge bis zur bewertungsgestützten Release-Entscheidung.
Methodenwahl und Proportionalität
Leitfragen zur Auswahl nach Risikofrage, Produktkomplexität und Reifegrad, statt regulatorischer Overcompliance.
Sinnvolle Methodenkombinationen
PHA + FMEA als Fundament, FMEA + FTA für kritische Sicherheitsfragen, FTA + ETA als Ursache-Folge-Kombination.
Schnittstelle zur Risikoanalyse nach ISO 14971
Warum eine Fehlerart keine Gefährdung ist, und die fünf Anforderungen an eine belastbare Verknüpfung: Zuordenbarkeit, nachvollziehbare Übersetzung, Änderungsfestigkeit, Nachweisbezug, Auditierbarkeit.
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Berücksichtigte Verordnungen & Normen
- ISO 14971:2019
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- ISO 14971:2019: Medizinprodukte, Anwendung des Risikomanagements auf Medizinprodukte (Primärtext)
- Entourage-Whitepaper: FMEA & Co., Methoden der Gefährdungs- und Risikoanalyse (2026)
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